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Durwen - Ärzte ohne Grenzen

Durwen unterstützt „Ärzte ohne Grenzen“
MITARBEITER WERDEN ÜBER DIE ARBEIT DER ORGANISATION INFORMIERT

Ärzte ohne Grenzen

Durwen Maschinenbau GmbH unterstützt mit der diesjährigen Jahresspende bereits zum dritten Mal die lebensrettenden Projekte der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“.

 

JAHRESSPENDE
 
Mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro kann die humanitäre Organisation unter anderem wichtige Noteinsätze vorbereiten, in mehreren Krisengebieten parallel medizinische Hilfe leisten und sich dort um die Optimierung der Gesundheitsversorgung kümmern.
 
HERZLICHEN DANK!
 
„Herzlichen Dank, dass Sie die humanitären Nothilfeprojekte von ‚Ärzte ohne Grenzen’  mit einer Weihnachtsspende unterstützen. Durch Ihre Spende ermöglichen Sie uns, dass wir unbürokratisch und schnell dort Nothilfe leisten können, wo sie am dringendsten gebraucht wird“, bedankt sich Andreas Spaett von „Ärzte ohne Grenzen", der als Logistiker sechs Jahre in verschiedenen Projekten für die Organisation im Einsatz war. Der  50-jährige Spaett arbeitet heute als Büroleiter im Bonner Büro des Hilfsprojekts und bereitet dort als Trainer und Ausbilder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ihre jeweils bevorstehenden Einsätze vor.
„Hier weiß ich, dass die finanzielle Hilfe ankommt und eingesetzt wird, um Leben zu retten“, so Klaus Durwen, Geschäftsführer des Unternehmens. Dass ein Großteil der Spenden, etwa 90 Prozent, unmittelbar in die zahlreichen Projekte fließen, habe ihn überzeugt. „Somit war es keine Frage, an ‚Ärzte ohne Grenzen’  zu spenden“, begründet Durwen.

„Das Geld fließt in verschiedene Projekte  und wird direkt vor Ort eingesetzt. Neben dem Aufbau von Krankenstationen, Beschaffung von Medikamenten und therapeutischer Fertignahrung werden die Spendengelder genutzt, um die Vision einer qualitativeren Gesundheitsversorgung in Krisenländern zu verwirklichen“, erklärt Spaett in einem Vortrag, zu dem Klaus Durwen seine Vertriebsmitarbeiter und die Abteilungsleiter seiner Firma eingeladen hatte.
„Mir ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter die Organisation kennenlernen und ihr Wissen an unsere Geschäftspartner und Kunden weitergeben. So könnten noch mehr Partner dazu animiert werden, die Aktion ‚Unternehmen Weihnachtsspende’ von ‚Ärzte ohne Grenzen’ zu unterstützen“, erläutert Klaus Durwen.
 

HUMANITÄRE PRINZIPIEN
 
Da „Ärzte ohne Grenzen“ weitgehend ohne staatliche Unterstützung arbeitet, um schnell und unabhängig von politischen Interessen agieren zu können, ist die Organisation auf private Spenden angewiesen. „Die Aktivitäten der Hilfsorganisation reichen vom Wiederaufbau von Krankenhäusern und der Bereitstellung von mobilen Kliniken über Impfprogramme, medizinische Versorgung in Flüchtlingslagern bis hin zur psychologischen Betreuung“, berichtet Spaett. Weitere wichtige Aufgaben seien auch der Aufbau von Ernährungszentren, Wasser- und Sanitärprojekten sowie die Gesundheitsversorgung von besonders gefährdeten Gruppen.

„Ärzte ohne Grenzen“ fühle sich den humanitären Prinzipien der Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit verpflichtet und versteht sich als Sprachrohr für Menschen in Not. Obwohl die Organisation dringend auf Spenden angewiesen ist, lehnen sie auch schon mal Angebote ab. „Aufgrund unserer Prinzipien nehmen wie aus einigen Branchen, wie beispielsweise aus der Waffen- und Rüstungsindustrie, sowie Rohstoffförderung (Erdgas, Erdöl, Gold, Diamanten) keine Zuwendungen an“, betont Spaett.


FRÜHZEITIG AM EINSATZORT
 
1971 in Frankreich gegründet, verfügt die Non-Profit Organisation über ein über viele Jahre entwickeltes, fast perfektes Logistiksystem. „Wir haben an verschiedenen Orten der Welt große ‚Warenhäuser’ wo fertig gepackte Notfall-Kits gelagert sind", berichtet der Logistik Experte. In einem Notfall, wie beispielsweise einem Erdbeben oder einem Tsunami, seien die ersten 72 Stunden entscheidend. „Parallel zu den benötigten Hilfsmitteln müssen die Helfer organisiert werden, die zu den Einsätzen fliegen." Die gute Organisation mache die Schlagkraft von „Ärzte ohne Grenzen" aus. „Wenn man erst nach vier Tagen in einem Erdbebengebiet eintrifft, kann man nichts mehr machen, außer aufräumen“, weiß Andreas Spaett aus Erfahrung. 


„In den jeweiligen Projekten zählen neben Ärzten und Pflegepersonal, auch Psychologen, Apotheker, Logistiker und viele weitere Berufsgruppen zu einem Einsatzteam“, beantwortet Spaett die interessierten Fragen der Durwen-Mitarbeiter. In Notsituationen müssen die Einsatzteams unter Umständen täglich 15 bis 16 Stunden am Stück arbeiten, weshalb der Bonner Büroleiter darauf hinweist, dass die Arbeit bei einer Hilfsorganisation nichts für Sozialromantiker sei. „Die Einsätze sind harte Arbeit und je nach Einsatzort nicht immer ungefährlich“, betont Spaett. Der gelernte Hotelfachmann und Eventmanager will dennoch nichts anderes mehr machen. Andreas Spaett habe seine Erfüllung darin gefunden, Menschen zu helfen, denen es nicht so gut gehe wie uns in Europa.

Weitere Informationen über Ärzte ohne Grenzen: www.aerzte-ohne-grenzen.de

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